Wer im Job produktiv sein und den eigenen wie den Anforderungen des Arbeitgebers entsprechen möchte, muss fit sein. Physische und psychische Gesundheit sind insbesondere bei Nacht- und Schichtarbeit gefordert: Die Arbeit zu wechselnden Tages- und Nachtzeiten stellt laut dem Bonner Unternehmen für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz (BAD) besondere Anforderungen an Körper und Geist. „Rund 15,5 Prozent aller Erwerbstätigen, die nach Angaben des Statistischen Bundesamtes regelmäßig Schichtarbeit leisten, stellen sich diesen Herausforderungen und müssen dabei unter anderem auch mit einem schlechteren Schlaf fertig werden“, heißt es in einer Mitteilung von BAD. Grundsätzlich forderten Wechselschichten den Mitarbeiter weniger als permanente Nachtschichten. Mit Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit, die insbesondere bei körperlicher Arbeit in den Nachtstunden stark rückläufig sein könne, sollten Wechsel- oder Nachtschichten jüngeren Mitarbeitern vorbehalten bleiben. Ältere Menschen – und das gelte etwa ab dem 40. Lebensjahr – seien eher für permanente Frühschichten geeignet. „Eine individuell angepasste Freizeitgestaltung, ein eigener Schlafrhythmus und eine ausgewogene Ernährung tragen zur Bewältigung der besonderen Anforderungen wechselnder Arbeitszeiten bei“, heißt es weiter. Die BAD-Experten empfehlen ferner auch die Aufrechterhaltung sozialer Kontakte und die bewusste Auseinandersetzung mit der Problematik von Nacht- und Schichtarbeit. Die BAD-Mediziner appellieren zudem, von hormonal wirkenden Medikamenten abzusehen: „Sie stellen keine Lösung für die Herausforderungen von Nacht- und Schichtarbeit dar.“

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