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Die ehemalige DGUV-Vorstandsvorsitzende Marina Schröder ist am 16. Dezember 2014 nach schwerer Krankheit verstorben. Mehr als 30 Jahre lang hatte sie sich in verschiedenen Funktionen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz eingesetzt: als Betriebsrätin, als Sicherheitsingenieurin, als Fachkraft für Arbeitssicherheit und als Gewerkschafterin. Seit 2001 war sie Vorstandsmitglied der damaligen Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik – heute BG ETEM – und gleichzeitig des HVBG, dem Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften. 2009 hatte sie zudem den alternierenden Vorstandsvorsitz des neuen, fusionierten Spitzenverbandes, der DGUV übernommen. "Schröder hat die Geschicke der Unfallversicherung in den bewegten Zeiten von Reform und Modernisierung wesentlich mitgeprägt", heißt es in einerm Nachruf der DGUV. Mit ihrer ruhigen, vermittelnden, aber gleichzeitig auch entschiedenen Art habe sie dazu beigetragen, Unstimmigkeiten zu schlichten und der gesetzlichen Unfallversicherung eine sichere Zukunft zu geben.

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