Betriebliche Gesundheitsvorsorge kann massiv diejenigen Kosten senken, die Unternehmen und der Volkswirtschaft durch erkrankte Arbeitnehmer entstehen. Das zeigt eine Studie der internationalen Strategieberatung Booz & Company – ein pro-bono-Projekt für die Felix-Burda-Stiftung. „Unsere Untersuchung belegt: Selbst die konservative Berechnung zeigt einen direkten Nutzen auf, der durchschnittliche Renditen bei weitem übersteigt. Betriebliche Gesundheitsvorsorge hilft Unternehmen, Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern“, so Rolf Fricker, Vice President und Gesundheitsexperte bei Booz & Company. Wichtigste Gründe für betriebliche Gesundheitsvorsorge sind aus Sicht der befragten deutschen Unternehmen der „demografische Wandel“ und der schon jetzt spürbare „Wettbewerb um Arbeitskräfte“. Auf volkswirtschaftlicher Ebene kommen die steigenden Gesundheitskosten verschärfend hinzu. Aus Sicht der an der Studie beteiligten Unternehmen sind jedoch die größten Hürden für die Umsetzung betrieblicher Prävention: intransparente rechtliche Regelungen, fehlende Anreize und mangelnde Daten zu Kosten und Nutzen von Präventivmaßnahmen.

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