(MM) Die möglichen Gefahren beurteilen, bewerten und, davon abgeleitet, Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter ergreifen – inklusive der Dokumentation der einzelnen Schritte. Was sich einfach anhört, stellt manchen, der vor einem blanken DIN-A4-Blatt oder einem weißen Bildschirm mit blinkendem Cursor sitzt, vor große Probleme. Auch die Vorgabe „formlos“ sorgt dabei nicht unbedingt für den nötigen Geistesblitz, sondern eher für Stirnrunzeln, eine Schreibblockade und möglicherweise ein „vorläufiges“ Verschieben der als lästig empfundenen Pflichtaufgabe. Software-Lösungen, auch zum Arbeitsschutzmanagement, versprechen Abhilfe – und dadurch mehr Sicherheit für die Beschäftigten, Rechtssicherheit für das Unternehmen und eine Steigerung der Effizienz. Doch was lässt sich mit diesen Programmen erledigen, und worauf sollte man achten? Die PPF sprach mit Christian Richter, Experte für Digitalisierung und Softwareergonomie im Sachgebiet Büro der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).