600 Brandtote und unzählige Verletzte jedes Jahr, Millionenschäden durch Feuer, Rauch und Explosionen, jährlich über eine Million meldepflichtige Arbeitsunfälle. Diese Zahlen lassen die Folgen mangelnder Unfallverhütung erkennen und belegen die Notwendigkeit einer wirksamen Verbesserung. Daran arbeitet die Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal seit nunmehr 35 Jahren. Dabei beschäftigt sie sich aber nicht nur mit Unfällen, sondern auch anderen Risiken für die Gesundheit wie langfristig einwirkenden physikalischen oder chemischen Einflüssen, ungünstigen Körperhaltungen oder Überforderung der Menschen durch Stress am Arbeitsplatz. Das Ziel: Praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Schutz vor Schadensfällen durch fundierte Forschung und Lehre. Neben den mathematisch-naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen und humanwissenschaftlichen Grundlagen bietet das Studium in Wuppertal eine breite sicherheitstechnische Ausbildung, die für zahlreiche sicherheitsnahe Berufsfelder – bei Versicherungen, in Unternehmen, Behörden, Beratungsunternehmen oder als selbstständiger Sicherheitsingenieur – qualifizieren. Aus Anlass ihres 35-jährigen Bestehens haben die Wuppertaler Sicherheitstechniker die neue Veranstaltungsreihe "Wuppertaler Sicherheitstag" ins Leben gerufen, die auch zukünftig Leistungen in Lehre, Forschung und Politikberatung einem breiteren Fachpublikum zugänglich machen soll.

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